Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser!
Unsere Landeskirche ist reich beschenkt durch viele direkte Beziehungen und Partnerschaften von Gemeinden und Kirchenbezirken bei uns mit Gemeinden und Distrikten in den uns durch das Evangelische Missionswerk in Solidarität (EMS und Basler Mission Deutscher Zweig) verbundenen Partnerkirchen, das Gustav Adolf Werk (GAW) und die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE). Damit wird mit Leben gefüllt, was bereits die Unionsurkunde von 1821 feststellt "Solcherweise einig in sich und mit allen Christen in der Welt befreundet ..." Ökumenische Partnerschaften sind eine wichtige Aufgabe in unserer Kirche. Sie sind nicht Luxus, den wir uns in besseren Zeiten leisten, auf den wir aber in Zeiten geringer werdender Ressourcen verzichten können. Partnerschaften sind Lernorte für Ökumene und sie geben der Ökumene ein Gesicht. In diesem Sinne wollen diese Leitlinien eine Hilfe und Ermutigung sein, das Wagnis von Partnerschaften einzugehen, aber sie auch zu reflektieren. In diese Leitlinien sind die Erfahrungen vieler unserer Partnerschaftsgruppen eingeflossen, die auf diese Weise füreinander nutzbar werden sollen. Wir wünschen Ihnen einen frohen und bereichernden Umgang mit diesen Leitlinien. Karlsruhe im Februar 2021
Der Beirat für Mission und Ökumene
Ein Dach trägt niemand allein.
(Sprichwort aus Kamerun)
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- 3.1 Trägerschaft
- 3.2 Begleitung
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- 4.1 Planung und Durchführung von Austauschprogrammen
- 4.2 Weitere Vorschläge zur Ausgestaltung von Kirchenpartnerschaften
- 4.3 Materielle Hilfeleistungen: die schwierige Aufgabe des Umgangs mit Geld und anderen Gaben
- 4.4 Kontextuelle Bezüge der Partnerschaft: Partnerschaft - Lernen (auch) in Deutschland
- 4.5 Regelmäßige Reflexion und Auswertung, als Teil gelingender Partnerschaft
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- 5.1 Partnerschaftsvereinbarungen
- 5.2 Koordination innerhalb der Landeskirche